Zeitläufe – 2000, Tryptichon für Kommunikationscodes
Wie geschieht es um einen heute lebenden Menschen, dessen bewusste und unbewusste Denkmuster hauptsächlich durch filmische Erzählstrukturen geprägt wurden, der also zum Beispiel den Luxus des Schnitts (zeitliche Verdichtung) und des Close-ups (räumliche Verdichtung) als Normal voraussetzt und diese auch benötigen würde, um bestimmte Phänomene aus der Flut der alltäglichen Geschehnisse überhaupt herausfiltern und diese in Bezug zueinander setzen zu können?

