Häuser als „Knoten des zwischenmenschlichen Netzes“?
Über Architektur und Kommunikation — 16th Int. Flusser Lecture
Gehalten am 28. Januar 2003.
Flusser wollte das Haus nicht mehr als \\\\\\\"Höhle\\\\\\\", sondern als \\\\\\\"Krümmung des Feldes der zwischenmenschlichen Relationen\\\\\\\". Auch wenn sein Bezugspunkt nicht die Architekturgeschichte der Moderne ist (höchstens deren medientechnischer Aspekt), so sollen seine eher allgemein gehaltenen Vorstellungen doch einmal auf sie projiziert werden. Ausgehend von einigen der Flusserschen Maximen geht es also um architektonische Positionen zwischen dem Futurismus und der Gegenwart (Toyo Ito, Herzog/de Meuron) mit Blick auf inhärente kommunikative Qualitäten, soziale wie technische.
Christoph Asendorf, geb. 1955. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Promotion 1984, anschließend freiberufliche Tätigkeit. Von 1990-1995 Assistent bei Bazon Brock an der Universität Wuppertal. Habilitation 1995, seit 1996 Professor für Kunst und Kunsttheorie an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Lebt in Berlin.
Publikationen:
Batterien der Lebenskraft ? Zur Geschichte der Dinge und ihrer Wahrnehmung im 19, Jahrhundert, Gießen 1984 (Amerikanische Ausgabe u. d. T. Batteries of Life 1993, deutsche Neuausgabe Weimar 2002).
Ströme und Strahlen ? Das langsame Verschwinden der Materie um 1900, Gießen 1989.
Super Constellation - Flugzeug und Raumrevolution. Die Wirkung der Luftfahrt auf Kunst und Kultur der Moderne, Wien/New York 1997.
Flusser wollte das Haus nicht mehr als \\\\\\\"Höhle\\\\\\\", sondern als \\\\\\\"Krümmung des Feldes der zwischenmenschlichen Relationen\\\\\\\". Auch wenn sein Bezugspunkt nicht die Architekturgeschichte der Moderne ist (höchstens deren medientechnischer Aspekt), so sollen seine eher allgemein gehaltenen Vorstellungen doch einmal auf sie projiziert werden. Ausgehend von einigen der Flusserschen Maximen geht es also um architektonische Positionen zwischen dem Futurismus und der Gegenwart (Toyo Ito, Herzog/de Meuron) mit Blick auf inhärente kommunikative Qualitäten, soziale wie technische.
Christoph Asendorf, geb. 1955. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Promotion 1984, anschließend freiberufliche Tätigkeit. Von 1990-1995 Assistent bei Bazon Brock an der Universität Wuppertal. Habilitation 1995, seit 1996 Professor für Kunst und Kunsttheorie an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Lebt in Berlin.
Publikationen:
Batterien der Lebenskraft ? Zur Geschichte der Dinge und ihrer Wahrnehmung im 19, Jahrhundert, Gießen 1984 (Amerikanische Ausgabe u. d. T. Batteries of Life 1993, deutsche Neuausgabe Weimar 2002).
Ströme und Strahlen ? Das langsame Verschwinden der Materie um 1900, Gießen 1989.
Super Constellation - Flugzeug und Raumrevolution. Die Wirkung der Luftfahrt auf Kunst und Kultur der Moderne, Wien/New York 1997.

